Über uns
Eine sagenumwobene Vergangenheit …
die existiert vielerorts und damit weit und breit.
So auch im Waldmössinger Heimatort.
Zumindest weben sich Geschichten aus manch gelesenem Wort.
Ob dunkles Geheimnis ein Weiher birgt, der einst gewesen.
Ob ein Eselgeist dort – hat oder hat nicht – getrieben sein Unwesen.
Die alte Kartennummer von Waldmössingen ist die 666.
Allein diese klingt doch nach einer gruseligen Hex’.
Und so wagten die Schlierbach-Hexa im Jahr 2014 ihre Vereinsgeschicht’.
Zum Ort soll die Hexe passen, mit schaurig schönem Gesicht.
Das Gesicht so blass wie der Mond bei Nacht,
in deren Schatten man hört, wie die Hexe hämisch lacht.
Dunkler Schatten der Hexe Augen umringt,
ein Hinweis auf geheimnisvolle Kräfte entspringt?
Aus Fetzen, wie Scherben, in braun und schwarz das Schultertuch,
als Zeugnisse vergangener Abenteuer, der Hexen Fluch.
Einst das Römerkastell in Waldmössingen aus Holz und Lehm erbaut.
Später dieses als Gemäuer gar zu Stein ergraut.
Der Rock in seiner Farbe braun, wie Holz und Lehm
– geerdet, naturverbunden – so soll es geh’n.
Die Bluse der Hexe so grau wie Stein
– standhaft und solide – so soll es sein.
Der Wolf als treuer Begleiter auf der Schürze handbemalt.
Tannen, zwei Stück, wie das Waldmössinger Wappen erstrahlt.
Der Schlierbach sich auf der Schürze windet und wendet,
weil dieser in Waldmössingen entspringt und auch wieder endet.
So der Verweis auf Landschaft, Wurzeln und Herz dieses Orts.
So entstand unser Verein und besteht seither fort.